Rezension: ‚Heart Shaped Box‘ von Joe Hill

(dt. Titel: ‚Blind‘)
Autor: Joe Hill
Sprache: Amerikanisch
Sprecher: Stephen Lang
Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (normal € 20,95)
Länge: 11 Std 6 min
Inhaltsangabe (amazon):

Früher oder später holen die Toten dich …Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes.

Zum Hörbuch:

Horror ist gar nicht mein Fall. Wenn’s gruselig wird, bin ich die erste, die sich im Kino Augen und Ohren zu hält. Filme aus diesem Genre gehen gar nicht. Bei Hörbüchern bzw. Hörspielen ist das etwas anderes. Da fordere ich mich schon mal selbst gerne heraus und bin bereit, es mit den Bildern, die in meinem Kopf entstehen, aufzunehmen.

Zufällig bin ich beim Stöbern auf einem Blog auf HEART SHAPED BOX gestoßen, und eins lies mich aufhorchen: Der Autor, Joe Hill, ist kein Geringerer als der Sohn von Horror-Meister Stephen King! Und obwohl ich mit Stephen King immer mal meine Probleme habe, interessierte mich doch brennend, was sein Sohn da so in den großen Fußstapfen seines Vaters treibt.

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Rezension: ‚Blutsommer‘ von Rainer Löffler

Titel: ‚Blutsommer‘

Autor: Rainer Löffler

Sprache: Deutsch

Format: Taschenbuch für ca. € 9,99

Länge: 496 Seiten

Inhaltsangabe (amazon):

Das 1×1 des Grauens! Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.

Zum Buch:

(Anmerkung: Die Rezension wurde aufgrund des unten stehenden Kommentars leicht geändert)

BLUTSOMMER wurde diesen Sommer in den rheinischen Buchläden heftig gepusht, und entgegen meiner Regel, mich von einem Hype nicht kopflos infizieren zu lassen, habe ich es gekauft. Dass der Thriller in meiner Lieblingsstadt Köln ‚um die Ecke‘ spielt, war mein Grund.

Ein Regionalkrimi ist BLUTSOMMER aber nicht. Trotz der Erwähnung verschiedener Kölner Örtlichkeiten und des Doms fehlt dem Buch meines Empfindens nach das typische Lokalkolorit. Das liegt zu einem Großteil natürlich daran, dass die beiden Hauptfiguren, die Ermittler Martin Abel und Hannah Christ, nicht aus Köln, sondern aus dem entfernten Stuttgart stammen. Aber auch die Kölner Kommissare, Gerichtsmediziner und sonstwie in den Fall Verwickelten könnten aus jeder x-beliebigen Großstadt stammen. Die rheinische Mentalität, die typische Atmosphäre und Lebensart, die ich persönlich mit Köln in Verbindung bringe, kommen einfach nicht rüber. Oder habe ich einfach falsche Erwartungen gehabt?

Rezension: ‚Nennt mich nicht Ismael!‘ von Michael Gerard Bauer

Titel: ‚Nennt mich nicht Ismael!‘
(Originaltitel: ‚Don’t call me Ishmael‘)

Autor: Michael Gerard Bauer

Sprache: Deutsch (Originalsprache: Englisch)

Sprecher: Jens Wawrczeck

Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (ohne Abo € 10,95)

Länge: 5 Std 32 min

Hörprobe

Inhaltsangabe (audible):

Sprache ist mächtiger als Fäuste. Hausaufgaben, Mobbing, Liebeskummer – mal abgesehen von den üblichen Schulproblemen trifft Ismael ein besonderes Schicksal: Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler. Zu allem Übel kann sein Vater nicht oft genug betonen, wie ihn die Lektüre von Moby Dick auf diesen Namen gebracht hat. Ismaels Reaktion: Abtauchen! Das ändert sich, als James Scobie in die Klasse kommt. Er hat seine ganz eigene Waffe gegen Klassenrowdys: die Sprache. James gründet einen Debattierclub. Auch Ismael soll mitmachen. Doch der hat panische Angst. Aber mit Hilfe seiner Freunde steht Ismaels überraschendem Redebeitrag bald nichts mehr im Wege. Und die Tür für ein Gespräch mit der bezaubernden Kelly Faulkner ist so offen wie nie…

Zum Hörbuch:

Ja, es handelt sich um ein Hörbuch für Kinder bzw. Jugendliche. Das hat diesmal aber nichts mit den vielen YA-Fantasy-Romanen zu tun, die derzeit auch gut und gerne von Erwachsenen verschlungen werden, und manchmal auch von mir. Wer mich ein bißchen kennt, der weiß, dass ich große Teile meiner Nachmittage mit dem Herumkutschieren von Kindern verbringe. Und dabei hören wir inzwischen gerne zusammen Hörbücher, die für die ganze Familie geeignet sind. Wie dieses hier!

Auf NENNT MICH NICHT ISMAEL bin ich in der ‚Hörbuch-Bibel‘, herausgegeben vom ‚Bücher Magazin‘ gestoßen. (Schaut da bloß nicht rein – euer Hörbuch-Wunschzettel wird sich sofort um mehrere hundert Hörbücher erweitern…) Auch die Hörprobe bei audible fand bei allen Beteiligten (Mama – Sohn,13 – Tochter,11) Zustimmung. Also rein ins Auto und Ismael mitgenommen!

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Rezension: ‚Sherlock Holmes – Der Engel von Hampstead‘ (Folge 4)

Titel: ‚Der Engel von Hampstead‘ (Sherlock Holmes 4)

Autor: Marc Gruppe

Sprache: Deutsch

Sprecher: Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt, Regina Lemnitz sowie Anja Kruse, Philine Peters-Arnolds, Marcel Collé und Uli Krohm.

Format: Audio-CD von Titania Medien für ca. € 7,97 (je nach Anbieter)

Länge: ca. 74 min

Eine Hörprobe gibt es auf der Webseite von Titania.

Inhaltsangabe (Titania):

Eine nicht abreißende Reihe ungeklärter Todesfälle erschüttern den beschaulichen Londoner Nobel-Stadtteil Hampstead. Auf Bitten seiner treuen Haushälterin Mrs. Hudson nimmt sich der Meisterdetektiv des Falles an und findet Erstaunliches heraus…

Zum Hörspiel:

Eine weitere nette Folge aus der Sherlock Holmes-Reihe von Titania. Holmes muss diesmal herausfinden, warum um eine Freundin von Mrs. Hudson herum die Menschen tot umfallen wie die Fliegen. Der Fall an sich ist nicht sehr spektakulär, und es gibt keine ‚Action‘, aber dafür bestens aufgelegte Sprecher und stimmige Hörspielatmosphäre.

Besonders der Beginn gefiel mir: Eine Beerdigung mit der passenden Geräuschuntermalung, schluchzende Angehörige, und dann Mrs Hudson’s kulinarische Überredungskünste, als es darum geht, Holmes an Bord zu holen.
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Rezension: ‚Nachtjagd‘ (Black Dagger 1) von J.R. Ward

Titel: ‚Nachtjagd‘ (Black Dagger 1)
(Originaltitel: ‚Dark Lover‘)

Autorin: J.R. Ward

Sprache: Deutsch
(Originalsprache: Englisch)

Sprecher: Johannes Steck

Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (ohne Abo € 11,95)

Länge: 4 Std 53 min (gekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe (audible.de):

Die junge Beth Randall, Reporterin bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York, wird an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes gerufen:
Ein Mann ist bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit ihm einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass Wrath der gesuchte Mörder ist. Und darüber hinaus behauptet er, ein Vampir zu sein, und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss…

Zum Hörbuch:

Nachdem ich in der Vergangenheit mehrere Bände der MIDNIGHT BREED-Reihe gelesen oder gehört hatte, bekam ich Lust, es mal mit einer anderen Fantasy Romance-Serie zu versuchen. Ab und an kriege ich ja meinen ‚Vampir-Rappel‘, und dann sah ich auch noch, dass Johannes Steck die BLACK DAGGER-Reihe liest. Den kannte ich bisher nur als Thriller-Leser, wollte ihn aber schon länger gerne mal mit einer erotischen Thematik erleben.

BLACK DAGGER also.

Das Schema, so merkte ich schnell, kam mir verdammt bekannt vor: Wie in der MIDNIGHT BREED-Serie geht es um den Kampf der ‚guten‘ gegen die ‚bösen‘ Vampire, und darum, welcher Krieger welche Frau abbekommt. Bei MIDNIGHT BREED kämpft der ‚Orden‘ gegen die ‚Rogues‘, bei BLACK DAGGER die ‚Bruderschaft‘ gegen die ‚Lesser‘. Und die Frauen der Vampire heißen im ersten Fall ‚Gefährtinnen‘, im zweiten ‚Shellans‘.
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Rezension: ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘ von Jane Austen und Seth Grahame-Smith

Titel: ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘
(Originaltitel: ‚Pride and prejudice and zombies‘)

Autoren: Jane Austen, Seth Grahame-Smith

Sprache: Deutsch
(Originalsprache: Englisch)

Sprecher: Stefan Kaminski

Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (ohne Abo € 24,95)

Länge: 11 Std 02 Minuten (ungekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe (audible.de):

Das Ehepaar Bennet versucht seine fünf Töchter standesgemäß zu verheiraten und widmet dabei ihre Aufmerksamkeit vor allem auf Elisabeth. Sie ist nicht nur die intelligenteste, sondern auch die in allen wichtigsten Kampftechniken bewandertste Bennet-Tochter. Für sie sind der gut aussehende Mr. Darcy und ihre eigenen widersprüchlichen Gefühle für ihn, diesmal nur die geringsten Probleme, mit denen sie sich herumschlagen muss. Denn aus London ergießt sich eine Horde von Untoten über das Land und da ist eine Nahkampfausbildung existentiell. Elisabeth muss sich etlicher Heiratsanträge und perfiden Attacken von garstigen Untoten erwehren und sieht sich plötzlich vor eine Entscheidung gestellt: entweder ein Leben zusammen mit Mr. Darcy oder Tod den Zombies. Oder doch beides?

Zum Hörbuch:

Abraham Lincoln jagt Vampire, Elisabeth Bennet köpft Untote – die Vermischung von Klassikern mit Horrorelementen ist der letzte Schrei. Und das mit Erfolg! Für eine alte Anglistin wie mich ein Anreiz, mich mit dieser Modeerscheinung auch mal zu befassen. Und da ‚Stolz und Vorurteil‘ eine meiner liebsten englischen Liebeserzählungen ist, fiel die Wahl auf eben diesen Klassiker von Jane Austen. Eigentlich hätte ich es gleich auf Englisch hören sollen. Aber Stefan Kaminski ist nun mal einer meiner Lieblingssprecher, und so gab ich der deutschen Version den Vorzug.

Mag das Hörbuch auch zunächst plakativ darüber aufklären, dass Zombies vor allem eines begehren: frisches Hirn, so ist diese Eröffnung jedoch nicht beispielhaft für den Rest der Geschichte. Wer glaubt, von links und rechts torkelten nun die Untoten durch Longbourn und Netherfield Park, der irrt. Die von der ‚unsäglichen Plage‘ Befallenen sind über weite Strecken nur eine bizarre Randerscheinung und überlassen dem Original die Bühne. Auch ich hatte erwartet, dass der Klassiker nur noch als Grundgerüst durch eine neu formulierte Geschichte schimmert, mit den vertrauten Charakteren, aber ansonsten fast unkenntlich.Weit gefehlt.
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Rezension: ‚Cut and Run‘ von Madeleine Urban/Abigail Roux

Titel: ‚Cut & Run‘

dt. Titel: ‚Auf & Davon‘ (Ty &Zane), erscheint am 26. August 2013 auf Deutsch (eBook)

Autorinnen: Madeleine Urban und Abigail Roux

Sprache: Amerikanisch

Sprecher: Sawyer Allerde

Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (ohne Abo €17,95)

Länge: 13 Std 18 min (ungekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe:

Gegen ihren Willen werden die beiden FBI-Agenten Tyler Grady und Zane Garrett in Baltimore als Partner auf den sogenannten ‚Tri-State killer‘ angesetzt. Der Serienmörder hat in New York City mehrere Menschen umgebracht. Seine letzten Opfer waren zwei FBI-Ermittler, die sich mit den Morden befasst hatten. Jetzt wird es also persönlich.

Das gilt auch für Ty und Zane. So unterschiedlich wie Tag und Nacht, können sich die beiden von Anfang an nicht ausstehen. Als es aber immer gefährlicher wird und die beiden selbst in die Schußlinie des Killers geraten, müssen sie zusammenarbeiten und sich aufeinander verlassen. Dabei kommen die beiden Agenten sich näher, als es ihnen zunächst lieb ist.

Zum Hörbuch:

Zunächst ein wichtiger Hinweis!

Bei CUT&RUN handelt es sich um einen homoerotischen Krimi. Wer ein Problem mit dieser Thematik hat, der sollte hier umdrehen und nicht weiterlesen. Das ist allemal besser, als sich hinterher darüber aufzuregen und Gift und Galle zu spucken. Nur so als Ratschlag.

Immer noch da? Gut, dann kann es jetzt zur Sache gehen.
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Rezension: ‚Das Lächeln der Frauen‘ von Nicolas Barreau

Titel: ‚Das Lächeln der Frauen‘

Autor: Nicolas Barreau

Sprache: Deutsch

Sprecher: Stefanie Stappenbeck, Andreas Fröhlich

Format: Hörbuch-Download von audible.de – gab’s diesmal kostenlos im Rahmen der ‚Romantik-Wochen‘ (ansonsten € 9,95 im Flexi-Abo, normal €13,95)

Länge: 6 Std 15 min

Hörprobe

Inhaltsangabe (von audible.de):

Es gibt keine Zufälle! Davon ist Aurélie überzeugt. An jenem verhängnisvollen Freitag im November, als Aurélie so unglücklich ist wie nie zuvor, fällt ihr in einer Buchhandlung ein Roman ins Auge. Nach der Lektüre der Geschichte will Aurélie plötzlich nicht mehr sterben. Eines aber will sie unbedingt – den Autor dieses Romans kennenlernen, der ihr das Leben gerettet hat, ohne dies auch nur zu ahnen. Alle Versuche, mit dem scheuen Autor über seinen Verlag in Kontakt zu treten, werden jedoch von dem bärbeißigen Lektor André abgeblockt. Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht des Schriftstellers in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz anderen Begegnung, als sie es sich vorgestellt hat…

Zum Hörbuch:

Eigentlich höre ich keine leichten, romantischen Romane. Wenn es auf meinem iPod mal romantisch wird, geht es fast immer um die düstere, tragische Sorte. Oder die Romanze ist eine Nebeneffekt des Buches, in dem es eigentlich um etwas Anderes geht.

Aber zum einen brauchte ich für die regelmäßigen Autofahrten mit meiner Tochter ein deutsches Hörbuch, das auch für ihre Ohren tauglich war. Und zum anderen gab es bei audible.de DAS LÄCHELN DER FRAUEN gerade kostenlos, als Teil des romantischen ‚Alternativprogramms‘ zur Fußball-EM. Also – flugs runtergeladen und ab ins Auto damit.

Am Anfang dachte ich. ‚Naja, ganz nett, aber belanglos.‘ Dann fing ich immer mehr das Schmunzeln an und begann, die Leichtigkeit und Beschwingtheit des Hörbuchs mehr und mehr zu genießen. Und als dann auf Stefanie Stappenbeck ein glänzend aufgelegter Andreas Fröhlich folgte, war ich geradezu entzückt. Und meine Tochter auf dem Beifahrersitz, die sonst für erwachsene Hörbücher noch nicht viel übrig hat, war es sowieso.
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Rezension: ‚John Sinclair Classics 1: Der Anfang‘

Titel: ‚John Sinclair Classics 1 – Der Anfang‘

Autor: Oliver Döring/Jason Dark

Sprache: Deutsch

Sprecher: Frank Glaubrecht, Joachim Tennstedt uvm.

Format: Audio-CD

Länge: 1 Std 16 min

Eine Hörprobe gibt’s hier.

Inhaltsangabe:

Ein bestialischer Mord erschüttert eine kleine Gemeinde in Schottland. Der Hauptverdächtige scheint verwirrt, redet von einer lebenden Leiche. Hilfesuchend wendet sich die örtliche Polizei an New Scotland Yard. Inspektor John Sinclair nimmt sich des Falles an. Was für den kühlen Analytiker als Routineauftrag beginnt, gipfelt in einem apokalyptischen Szenario des Schreckens: Werden die Toten in die Welt der Lebenden zurückkehren?

Zum Hörspiel:

John Sinclair. Davon hatte ich schon mal gehört. Aber was sich dahinter verbarg? Fehlanzeige. Als ich in Köln auf der Hörspiel-Arena dann ‚John Sinclair live‘ mit Dietmar Wunder und Martin May erleben durfte, wusste ich ein wenig mehr und kaufte mir Teil 1 der neuen ‚Classics‘ Reihe.

Inzwischen habe ich etwas recherchiert und kläre euch gerne kurz auf:
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Rezension: ‚Alas, Babylon‘ von Pat Frank

Titel: ‚Alas, Babylon‘
(nicht auf Deutsch erschienen)

Autor: Pat Frank

Sprache: Amerikanisch

Sprecher: Will Patton

Format: Hörbuch-Download von audible.de für € 9,95 im Flexi-Abo (ohne Abo € 22,95)

Länge: 11 Std 14 min (ungekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe:

USA, in den späten 50er Jahren: Randy, Einwohner eines kleinen, beschaulichen  Städtchens in Florida, bekommt ein Telegramm von seinem Bruder Mark, der beim militärischen Geheimdienst arbeitet. Die verschlüsselte Nachricht ist ein Schock: Ein Atomkrieg mit Russland steht unmittelbar bevor.

Zwischen Unglauben und Entsetzen schwankend, bereitet Randy sich heimlich auf den Ernstfall vor – die Nachricht darf nicht an die Öffentlichkeit dringen. Vorräte werden gekauft, Mark’s Frau und Kinder reisen an, um sich im vermeintlich sicheren Fort Repose bei Randy einzuquartieren, und Randy weiht seine engsten Freunde in die Geschehnisse ein.

Dann passiert es tatsächlich: Atombomben fallen, legen einen Großteil der USA in Schutt und Asche. Abgeschnitten vom Rest des Landes, mitten in einer kontaminierten Zone, versuchen Randy und der Rest der Stadt, die Zeit ‚danach‘ zu bewältigen und Tag für Tag zu überleben.

Zum Hörbuch:

ALAS, BABYLON gewann im Juni 2012 den Audies Award, mit dem in New York jedes Jahr die besten Hörbuchproduktionen ausgezeichnet werden. Der Roman an sich ist nicht neu – im Gegenteil, er stammt aus dem Jahre 1959 und gilt in den Vereinigten als Klassiker unter den post-apokalyptischen Romanen. Die neue Hörbuchversion jedoch, frisch preisgekrönt, war Grund genug, sich das mal anzuhören. Immerhin befinden wir uns in einer Zeit, wo es von post-apokalyptischen und dystopischen Szenarien in der Literatur nur so wimmelt.

ALAS, BABYLON fängt nicht mit dem großen Knall an. Tatsächlich vergehen mehrere Hörbuchstunden, bis ‚The Day‘ passiert, wie dieser 1-Tages-Krieg genannt werden wird. Zunächst lernen wir in aller Ruhe, mit gemächlichem Tempo und zum Teil etwas langatmig die Einwohner von Fort Repose kennen. Die Hauptfigur ist Randy, Anwalt und gescheiterter Kommunalpolitiker, der sich inzwischen größtenteils auf die Ornithologie verlegt zu haben scheint und von seiner Nachbarin gar für einen Spanner gehalten wird.
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