Rezension: ‚Das Atlantis Virus‘ von A.G. Riddle

Das Atlantis Virus von A.G. RiddleTitel: Das Atlantis Virus
Originaltitel: The Atlantis Plague
Autor: A.G. Riddle
Serie: Atlantis-Trilogie, #2
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Verlag: Heyne (Random House)
erschienen: 10.08.2015
Länge: 528 Seiten

‚Das Atlantis Virus‘ ist direkt beim Heyne Verlag erhältlich, oder natürlich beim Buchhändler eures Vertrauens.

Inhaltsangabe:

Einst starteten die Bewohner von Atlantis ein genetisches Evolutionsexperiment … Heute ist unsere Welt eine andere … Seit 78 Tagen breitet sich die pandemische Atlantis-Seuche mit rasender Geschwindigkeit aus, hervorgerufen durch den mysteriösen Immari-Geheimbund … Millionen von Menschen sterben … Die verdeckte Organisation Clocktower versucht im Kampf gegen Immari, das Geheimnis um Atlantis zu lüften … Auf Malta wird ein Steinsarg aus uralter Vorzeit entdeckt … Der Schatz von Atlantis kann die Menschheit retten – oder ihren Untergang beschwören …

Zum Buch:

Teil 1 der Atlantis-Trilogie, DAS ATLANTIS GEN, konnte mich ja trotz einiger Schwächen mit seinem frechen Abenteuer-Science-Mystery-Faktor für sich einnehmen. Bei einem Erstling verzeiht man Kinderkrankheiten. Welpenschutz. Jetzt, in Teil 2, erwarte ich mehr.

Der Text: Sorgsamer bereinigt

Zunächst das Positive: Riddle’s Schreibstil wirkt flüssiger, und der gesamte Text macht diesmal einen sorgfältig editierten Eindruck. Riddle hat deutlich zu seiner Schreibe gefunden, und jemand hat das Ganze poliert. Keine hakeligen Stellen, nicht so viel Redundanz wie in DAS ATLANTIS GEN.

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Rezension: ‚Tinkers‘ von Paul Harding

Tinkers von Paul HardingTitel: Tinkers (gleichlautend mit dem englischen Originaltitel)
Autor: Paul Harding
Format: gebundenes Buch
Sprache: Deutsch (Originalsprache: Amerikanisch)
Verlag: Luchterhand
erschienen: 29.08.2011
Länge: 192 Seiten

‚Tinkers‘ ist direkt beim Luchterhand Verlag erhältlich oder natürlich beim Buchhändler eures Vertrauens.

Klappentext:

Der Uhrmacher George Washington Crosby liegt, umgeben von seiner Familie, in seinem Haus in dem Städtchen Enon im Sterben. Paul Hardings Roman begleitet ihn durch seine letzten Tage, reist aber auch zurück durch die Zeit und spürt den Erinnerungen nach, beschwört die Landschaft von Maine herauf, Georges ärmliche Kindheit und das Leben seines Vaters Howard, der noch als »Tinker«, als Kesselflicker und fahrender Händler, mit dem Maultierkarren über Land zog.

Zum Buch:

TINKERS erschien 2009 (auf Englisch) als Debüt-Roman des 1967 in Massachusetts geborenen Autors und Dozenten Paul Harding. Der kurze Roman über den sterbenden Uhrmacher und Sohn eines Kesselflickers (‚Tinker‘) in Maine schlug völlig unerwartet ein wie eine literarische Bombe – und wurde gleich mal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
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Rezension: ‚Das Atlantis-Gen‘ von A.G. Riddle

Das Atlandis Gen A.G. RiddleTitel: Das Atlantis-Gen
Originaltitel: The Atlantis Gene
Autor: A.G. Riddle
aus dem Amerikanischen von: Marcel Häußler
Format: Taschenbuch, broschiert
Verlag: Heyne
erschienen: 15. Juni 2015
Länge: 640 Seiten

DAS ATLANTIS GEN ist erhältlich direkt beim Heyne-Verlag, bei buchhandel.de (unterstützt den lokalen Buchhandel) oder beim Buchladen eures Vertrauens vor Ort.

Inhalt:

Vor 70.000 Jahren stand die Menschheit vor der Auslöschung … Doch ein unerklärlicher Entwicklungssprung setzte den Homo sapiens an die Spitze der Evolution … Nach geheimen Erkenntnissen liegt der Schlüssel hierfür im Atlantis-Gen, dem Vermächtnis der atlantischen Hochkultur … Der mysteriöse Großkonzern Immari ist auf der Suche nach diesem Gen … Das Ziel: ein neuer Typus Mensch … Dafür beschwört Immari eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes herauf … Nur die Geheimorganisation Clocktower kennt diesen fatalen Plan … Als in der Antarktis ein Höhlenlabyrinth aus atlantischer Vorzeit gefunden wird, beginnt der Kampf um die Zukunft der Menschheit!

Zum Buch:

Yup. Die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Und ziemlich irre. Und genau das trifft es: A.G. Riddle’s Science-Mystery-Abenteuer ist ein unterhaltsamer, teils hanebüchener aber packender Ritt durch Wissenschaft, Medizin, Legenden, Mythen, Agenten-Adventure, Liebesgeschichte und Apokalypse.

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Rezension: ‚Unter Verdacht‘ von Robert Crais

Titel: Unter Verdacht
Originaltitel: Suspect
Autor: Robert Crais
aus dem Amerikanischen von: Jürgen Bürger
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch mit Klappenbroschur
erschienen: 15. Juni 2015
Länge: 432 Seiten

‚Unter Verdacht‘ ist erhältlich direkt bei Heyne, bei buchhandel.de (unterstützt den lokalen Handel) oder beim Buchhändler eures Vertrauens.
Ebenfalls als eBook erhältlich.

Ein Rezensionsexemplar von ‚Unter Verdacht‘ wurde mir vom Heyne-Verlag für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Inhaltsangabe (Heyne):

Scott James ist Cop beim Los Angeles Police Department. Eines Nachts kommt es zu einem tragischen Vorfall. Scotts Partnerin Stephanie wird von fünf maskierten Gangstern erschossen, er selbst überlebt schwer verletzt. Elf Wochen später: Scott hat sich erholt, besessen davon, Stephanies Mörder zu finden. Da er noch immer traumatisiert ist, wird Scott zur Hundestaffel versetzt. Als er von Ermittlern des Dezernats für Polizeiinterna vom Dienst suspendiert wird, ahnt er, dass seine Feinde womöglich in den eigenen Reihen zu finden sind. Scott kann niemandem mehr trauen und muss schon bald ums nackte Überleben kämpfen …

Zum Buch:

Man nehme ‚Mein Partner mit der kalten Schnauze‘, subtrahiere den Comedy-Aspekt, addiere das physische und psychische Trauma zweier ‚Kriegsversehrter‘ – und heraus kommt Robert Crais Cop-und-Hund-Thriller ‚Unter Verdacht‘.

Der Einstieg ist packend: Aus Sicht von Maggie, einem auf Sprengstoffe trainierten Militärhund, erleben wir einen dramatischen Einsatz in Afghanistan. Er endet blutig und lässt das Tier in Trauer und mit Narben zurück.

Switch nach Los Angeles, wo Streifencop Scott James durch ein ähnliches Trauma muss. Auch er überlebt nur knapp, mit körperlichen Defiziten, Schuldgefühlen und einer Gedächtnislücke.

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Rezension: ‚Das Lächeln meiner Mutter‘ von Delphine de Vigan

12Titel: ‚Das Lächeln meiner Mutter
Originaltitel: Rien ne s’oppose à la nuit
Autorin: Delphine de Vigan
aus dem Französischen von: Doris Heinemann
Format: gebundene Ausgabe
Verlag: Droemer
erschienen: 01. März 2013
Länge: 384 Seiten

Inhalt (Droemer):

»Du bist nicht so wie andere Mütter« – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.
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Rezension: ‚Zimmer frei in Nagasaki‘ von Éric Faye

Eric Faye_Zimmer frei in NagasakiTitel: Zimmer frei in Nagasaki
frz. Originaltitel: Nagasaki
übersetzt von: Bettina Deininger
Sprache: Deutsch (Originalsprache: Französisch)
Anbieter: Austernbank Verlag
erschienen: 5. Oktober 2014
Länge: 112 Seiten

Inhalt:

Shimura Kõbõ wird stutzig, als Essen aus seinem Kühlschrank verschwindet. Mit List entdeckt er die Ursache. Dass er fast ein Jahr mit einer Unbekannten zusammengelebt haben soll, ohne es zu bemerken, trifft den Meteorologen wie ein Orkan. Das psychologische Porträt zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und die doch die gleiche Sehnsucht verbindet.

Zum Buch:

Eine kleine Entdeckung vom diesjährigen #indiebookday. Dieser sehr kurze Roman des Franzosen Éric Faye hat nicht nur den Grand Prix de l’Académie Française gewonnen, sondern beruht auch noch auf einer wahren Begebenheit, einer japanischen Zeitungsmeldung: Ein Mann entdeckt, dass sich in eine Frau in seine Wohnung geschlichen und dort – in einem selten benutzten Zimmer im Wandschrank versteckt – ein Jahr lang gelebt hat.

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Rezension: ‚Tage des letzten Schnees‘ von Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner Tage des letzten SchneesTitel: Tages des letzten Schnees (Kimmo Joentaa #5)
Autor: Jan Costin Wagner
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Verlag: Goldmann
erschienen: 16. März 2015
Länge: 320 Seiten

Das Taschenbuch ist direkt beim Goldmann Verlag erhältlich, bei buchhandel.de (unterstützt den lokalen Handel) oder beim Buchhändler eures Vertrauens vor Ort.

Inhalt:

Ein Banker, der sich im Dickicht seines Doppellebens verliert, ein Schüler, der unaufhaltsam auf einen Amoklauf zusteuert, zwei unbekannte Tote, die auf einer Parkbank liegen, als würden sie schlafen – während Anfang Mai der letzte Schnee im finnischen Turku fällt, muss Kommissar Kimmo Joentaa die Zusammenhänge zwischen den Schicksalen all dieser Menschen herausfinden, um einen Doppelmord aufzuklären. Und um dann zu erkennen, dass seine eigentliche Aufgabe eine ganz andere ist als die Suche nach einem Mörder.

Zum Buch:

Wehmütig-kühle skandinavische Krimis können nicht nur geborene Skandinavier schreiben. Das beweist wieder einmal der deutsche Autor Jan Costin Wagner, dessen zweite Heimat Finnland ist. Mit einer Finnin verheiratet, scheint ihm das nordisch schwermütige Gemüt zur zweiten Natur geworden zu sein. Jedenfalls fühlt es sich danach an, wenn man seine Krimireihe um Kommissar Kimmo Joentaa liest.

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Bücher-Vorschau: Neuerscheinungen im Juni (Englisch)

Für alle, die – wie ich – gerne Bücher im englischen Original lesen, habe ich mal nachgeschaut, was der Juni so an englischsprachigen Neuerscheinungen bringt. Hier ist eine kleine Auswahl an Titeln, die mich neugierig machen, und euch vielleicht ja auch.

Ein Klick auf’s Cover oder den Titel führt direkt zum Buch beim jeweiligen Verlag.

Here we go!

Finders Keepers Stephen KingFinders Keepers von Stephen King (Scribner Verlag, 2. Juni)
Hardcover

„A masterful, intensely suspenseful novel about a reader whose obsession with a reclusive writer goes far too far—a book about the power of storytelling, starring the same trio of unlikely and winning heroes King introduced in Mr. Mercedes.

“Wake up, genius.” So begins King’s instantly riveting story about a vengeful reader. The genius is John Rothstein, an iconic author who created a famous character, Jimmy Gold, but who hasn’t published a book for decades. Morris Bellamy is livid, not just because Rothstein has stopped providing books, but because the nonconformist Jimmy Gold has sold out for a career in advertising. Morris kills Rothstein and empties his safe of cash, yes, but the real treasure is a trove of notebooks containing at least one more Gold novel.

Morris hides the money and the notebooks, and then he is locked away for another crime. Decades later, a boy named Pete Saubers finds the treasure, and now it is Pete and his family that Bill Hodges, Holly Gibney, and Jerome Robinson must rescue from the ever-more deranged and vengeful Morris when he’s released from prison after thirty-five years.“

Nach MR MERCEDES (zur Rezension geht’s hier) setzt Stephen King seine Krimi-Reihe um Ex-Cop Bill Hodges fort – und diesmal erinnert die Geschichte um einen von einer Romanfigur besessenen Leser an eins von King’s besten Büchern, MISERY. Mal sehen, wie King diesmal die Mischung aus Grauen und Verbrecherjagd anrührt.

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Rezension: ‚Unterm Lagerfeuer‘ von Nickolas Butler

Titel: Unterm Lagerfeuer
(Originaltitel: The Chainsaw Soiree)
Autor: Nickolas Butler
Format: gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
(Originalsprache: Amerikanisch)
übersetzt von: Dorothee Merkel
Verlag: Klett-Cotta
erschienen: 22.11.2014
Länge: 320 Seiten

Die gebundene Ausgabe ist direkt bei Klett-Cotta erhältlich, bei buchhandel.de (unterstützt den lokalen Buchhandel) oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Geschichten aus dem Heartland der Vereinigten Staaten

Nickolas Butler wuchs im Herzen der USA auf, in Wisconsin. Was man allgemeinhin als den ‚mittleren Westen‘ bezeichnet, ist wohl die Region, in der die Amerikaner am amerikanischsten sind. Hier leben Menschen in der allmählich verloren gehenden Mittelschicht. Menschen, die arbeiten können, auch mit ihren Händen. Menschen, die mit dem Boden und ihrem Land verwurzelt und deren Erwartungen ans Leben einfach und klar sind.

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