Unendliche Weiten: Weltraum-Hörbücher

Als ich im Sommer fasziniert mit meiner Tochter den „Blutmond“ am Himmel angestarrt habe und mich mit ihr über unsere Lieblingsplaneten unterhielt (meiner ist der Jupiter, ihrer der Ex-Planet Pluto), und da ich so gerne Geschichten vom Weltall höre, lag der Gedanke nahe, mich mal unter den Hörbüchern zum Thema umzuschauen.

Heraus kam, dass der Weltraum in der Fiktion natürlich vor allem eine Spielwiese der Science Fiction ist, aber nicht nur. Auch Romane nutzen die unendlichen Weiten des Universums, um uns letztlich vor allem von einem zu erzählen: vom Menschen.

Was ich herausgefunden habe und welche Weltall-Hörbücher ihr hören solltet, erfahrt ihr in meinem Artikel im Audible Magazin.

Vom Lesen und Lesen lassen – Ein Plädoyer für das Hörbuch

HBs_rotAls bekennender Hörbuchfan vergeht bei mir kaum eine Diskussion ums Lesen, ohne dass ich in Verteidigungshaltung gehen muss: Hörbücher werden von vielen immer noch belächelt oder gar als minderwertig abgetan. Ich bin das so leid. Und da der Juni passenderweise der offizielle Hörbuchmonat ist, möchte ich hier eine Lanze für diese wundervolle, etwas andere, ebenbürtige Art des Lesens brechen. Und mit den gängigsten Vorurteilen aufräumen. Vielleicht auch bei euch.

Vorurteil Nr. 1: „Hörbücher sind keine richtigen Bücher.“

*seufz* Wie oft muss dieses kleingeistige Argument eigentlich noch widerlegt werden?

Doch. Hörbücher sind richtige Bücher. Sie sind sogar die Urform des Buches.

Bevor der Buchdruck möglich wurde, bevor der Mensch die Schrift oder deren Vorformen erfand, wurden Geschichten nur auf einem Wege weitergegeben: Sie wurden erzählt. Einer sprach, ein anderer (oder gleich mehrere) hörten gebannt zu. Das Hörbuch kehrt somit zu den Wurzeln der Literatur zurück und steht dem gedruckten Wort, dem visuellen Verarbeiten von Buchstaben in nichts nach, sondern im Gegenteil: Es geht ihm voraus.

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