Titel: ‚Kindertotenlied‘ (Martin Servaz #2)
(Originaltitel: ‚Le Cercle‘)
Autor: Bernard Minier
Sprache: Deutsch (Originalsprache: Französisch)
Format: Hörbuch
Sprecher: Johannes Steck
Anbieter: Argon Verlag
Erscheinungsdatum: 20.02.2014
Länge: 18 Std 39 min (ungekürzt)
Das Hörbuch ist im Download erhältlich bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo nur € 9,95 (regulärer Preis €29,95) Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von audible.
Beschreibung (audible):
Eine Professorin der Elite-Universität Marsac liegt ertrunken und grausam gefesselt in der Badewanne. In ihrem Rachen steckt eine Taschenlampe. Ohrenbetäubende Musik von Gustav Mahler schallt durch die Nacht. Kindertotenlieder. Beklemmung macht sich in Kommissar Martin Servaz breit. Ist Mahler doch der Lieblingskomponist des hochintelligenten und seit Monaten flüchtigen Serienmörders Julian Hirtmann. Hauptverdächtig ist jedoch ein Student: ausgerechnet der Sohn von Servaz‘ Jugendliebe. Für den Kommissar beginnt eine Reise in die Vergangenheit.
Zum Hörbuch:
Salut, Servaz! Auf das Wiedersehen mit Commissaire Martin Servaz habe ich mich gefreut, seit ich vor 2 Jahren Schwarzer Schmetterling gehört habe – einen düsteren, breit angelegten Pyrenäen-Krimi, in dem der kernige Ermittler seinen Einstand gab.
Da ist er also wieder, und es ist schön, dass sich die Geschichte außer um die Morde vor allem um Servaz selbst dreht. Ich liebe Buchreihen, in denen die Hauptfiguren nach und nach an Dreidimensionalität gewinnen; wo man zuerst nur neugierig machende Andeutungen bekommt und dann von Band zu Band immer mehr über die Geschichte und den Charakter der ‚Helden‘ erfährt.
Wir wissen schon aus dem 1. Band, dass Servaz ein Typ mit Ecken und Kanten ist. In Kindertotenlied arbeitet Minier die noch deutlicher heraus, geschickt verwoben mit den Nachwehen und offenen Rechnungen aus Schwarzer Schmetterling.
Es gibt tiefgreifende Einblicke in die Vergangenheit des Kommissars. Wir lernen alte Freunde und vor allem alte Liebschaften kennen und erfahren, welche Gefühle der damit verknüpfte Fall in Servaz wieder ans Licht zerrt. Das ist gut – das macht Martin verwundbar, angreifbar und verstrickt ihn ganz persönlich in die Ermittlungen. Nichts ist besser, als ein Ermittler, der plötzlich selbst zur Zielscheibe wird – emotional wie buchstäblich.