Meine Top Flops 2021: Bücher, die mich enttäuscht haben

Da ich mir die Bücher, die ich lese oder höre, sorgfältig aussuche, kommt es selten vor, dass Titel dabei sind, die ich wirklich grottenmäßig finde. Und wenn, bin ich inzwischen auch souverän genug, solche Bücher abzubrechen. Das konnte ich früher nicht; ich habe jedem Buch bis zuletzt die Chance gegeben, mich doch noch zu überzeugen. Aber ich habe gelernt, dass das Leben zu kurz und meine Lesezeit zu kostbar ist für Bücher, die ich nicht mag, und ich quäle mich meistens nicht mehr durch schlechte Lektüre durch.

Dennoch waren auch dieses Jahr vier Titel dabei, die mich enttäuscht haben bis zum bitteren Ende. Zwei davon sind die Fortsetzungen von Serien, die ich mal geliebt habe. Das kommt leider immer mal vor: Dass ich eine Buchreihe noch weiterlese, obwohl sie ihren Zenit überschritten hat, weil mein Herz an den lieb gewonnenen Figuren hängt und ich einfach wissen musste, wie es ausgeht. Da bin ich leider viel zu loyal und kann schlecht loslassen.

Die anderen zwei waren eine schlechte Fortsetzung von etwas, das mal ganz stark angefangen hat, sowie eine Romance, die am Versuch, es ernst zu meinen, gescheitert ist. Und weil das hier harte Kritik ist, habe ich viel zu jedem Buch geschrieben und meine Meinung gut zu begründen versucht. Letztendlich ist und bleibt es Geschmackssache, ob ein Buch die eigenen Erwartungen erfüllt oder nicht. Diese hier haben bei mir den falschen Nerv getroffen oder mich – genau im Gegenteil – einfach nicht berüht.

1. Eine Unmenge an Babies und banalem Alltag, aber kein Plot:

„Das Schwärmen von tausend Bienen“ von Diana Gabaldon, Knaur, 2021

Die ersten drei Bände der Outlander-Reihe habe ich so geliebt! Ich war verrückt danach! Ab Teil 4 ging’s m.E. abwärts, aber weil ich Jamie, „King of Men“, und Claire, badass Sassenach, tief in mein Herz geschlossen habe, musste ich auch den 9. Band direkt haben und lesen bzw. hören (ich habe zwischen dem deutschen Hardcover und dem englischen Hörbuch hin- und hergewechselt.)

Was folgte, waren zu meinem Leidwesen 49 Hörstunden bzw. 1152 Seiten, die größtenteils ohne Handlung dahinkrochen. Zwar kommt im Hintergrund der Geschichte der amerikanische Unabhängigkeitskrieg näher, und irgendwann gibt’s auch mal ein Scharmützel, in das die Frasers involviert sind, aber das Buch ist größtenteils eine viel zu detaillierte Beschreibung des alltäglichen Siedlerlebens auf Fraser’s Ridge, während sich der Clan um diverse Babys und Hunde erweitert und Claire in ihrem Behandlungszimmer über die schlafende Katze klettern muss, und das ist mir einfach zu wenig.

Die ersten 300 Seiten bestehen darin, uns zu erzählen, wo sich wer gerade befindet, wie es demjenigen geht, und da das letzte Buch schon sieben Jahre (!) her ist, muss auch die Vorgeschichte nochmal irgendwie erklärt werden. Das daaauuuuert. Das sind Outlander-Fans allerdings schon aus den letzten Büchern gewöhnt. Problem: Es geht in diesem Stil weiter!

Noch mehr Nebenfiguren kommen hinzu, der Blickwinkel wechselt von Claire’s Ich-Perspektive zu den Erzählperspektiven von Bree, Ian und sogar Jamie. Und zu William, dessen Part zunächst als einziger etwas Action zu versprechen scheint, dann aber wieder so nervig wie gewohnt wird – was auch an einer ebenso nervigen weiblichen Nebenfigur liegt, große Güte! *Augenrollen*

Alle 300 Seiten passiert mal etwas Dramatisches. Es wird sogar mal richtig bestürzend und grausam. Bis auf ein, zwei Ausnahmen betrifft das aber Nebenfiguren und nicht Claire & Jamie selbst. Und da haben wir das eigentliche Hauptproblem: Outlander bezog für mich immer seinen Reiz aus den Gefahren, die dieses wunderbare Paar bestehen musste – sowohl in ihrem Leben als auch innerhalb ihrer Beziehung. Inzwischen ist diese Ehe so gefestigt, dass Streitpunkte kaum noch aufkommen. Und seit die zwei sich auf Fraser’s Ridge niedergelassen haben, ist das Aufregendste, was passiert, anscheinend der Kirchgang oder die Geburt einer neuen Kuh.

Ich übertreibe. Ein bisschen. Es gibt kurz vor Schluss eine Situation, wo es um Leben und Tod geht. Und auch zwischendurch muss Claire ihre ärztlichen Künste mal hervorzaubern. Doch größtenteils leben unsere beiden relativ unspektakulär vor sich hin, und das ist eben nicht so spannend. Und bis ins kleinste Detail zu beschreiben, wie Claire kocht oder Jamie das Haus weiterbaut, reißt mich nicht vom Hocker. Das Herz dieser Serie hat sich leider einfach ausgeblutet. Oder Gabaldon besinnt sich nicht mehr auf das, was eigentlich zählt? Ich weiß es nicht.

Dazu kommt, dass mögliche spannende Handlungsbögen angerissen, aber nicht fortführt werden. Jedenfalls nicht in diesem Buch. *mehr Augenrollen* Und der Fraser-Mackenzie Clan hat sich so stark vermehrt, dass es allmählich unüberschaubar wird. Oder weiß irgendwer von euch noch spontan, wie viele Kinder Fergus und Marsali haben und wie die jetzt alle heißen? Nicht umsonst enthält das Buch einen Stammbaum der Familie.

Regelrecht sauer macht mich, dass erst kurz vor Schluss Spannung aufkommt und das Ganze dann auch noch mit einer Art Cliffhanger endet. 900 Seiten Geplänkel, und dann sowas! So fühlt sich dieses ganze Buch letztlich wie ein Füller bis zum nächsten Teil an, wie ein tausend Seiten langes, leider unspannendes Vorspiel für das, was im nächsten Buch dann – vielleicht oder vielleicht auch nicht – passiert.

Und wenn das jetzt wieder sieben Jahre dauert, dann bin ich älter als Jamie und Claire und habe vielleicht nicht mehr die Lust, meine kostbare Lesezeit für weitere tausend Seiten Pille-Palle zu verschwenden. Wirklich, wirklich schade. Outlander ist jedenfalls ein gutes Beispiel für eine Autorin, die entweder nicht den Mut oder nicht die Einsicht hat, einer Serie den Gnadenschuss zu verpassen, bevor es totlangweilig wird.

2. Magisch angefangen und dann entzaubert

„Any Way The Wind Blows“ von Rainbow Rowell, Macmillan, 2021

Noch so ein Beispiel für eine Reihe, die toll anfängt und dann ganz stark nachlässt: Die Simon Snow-Trilogie von Rainbow Rowell.

Vom ersten Teil war ich hingerissen. Schon die Entstehungsgeschichte war so cool: Das hier ist die zur Buchreihe gewordene imaginäre Fanfiction einer imaginären Buchreihe aus einem anderen Rainbow Rowell Roman mit enger Anlehnung an Harry Potter. Häh? Nicht verstanden? Macht nichts. Im Kern dreht es sich um Simon und Baz, in Teil eins beide Zauberschüler (und Baz ist außerdem Vampir) auf einem Internat für Magie, wo sich die zwei von anfänglichen Erzfeinden zu einem Liebespaar mausern.

Teil eins war wunderbar kreativ, die widerwillige aber magnetische Anziehungskraft zwischen dem Wunderkind Simon und dem abweisend-zerrissenen Vampir Baz ließ die Luft knistern, und das Internat wurde bevölkert von einem diversen, queeren Cast, der keine Wünsche offen ließ. Und Teil eins hatte eine Story mit einem Showdown.

Dabei hätte Rowell es dann vielleicht besser belassen sollen. Denn schon Teil zwei war ein relativ sinnloser Roadtrip, bei dem zwar Einiges passierte, die beiden Hauptfiguren sich in ihrer Entwicklung oder in ihrer Beziehung aber kaum vom Fleck bewegten. Das tat ich da noch als schwächeren Mittelteil einer Trilogie ab, wie das eben oft so ist. Aber leider ging das in diesem dritten und letzten Teil genauso weiter. Simon dümpelt in seiner Identitätsfindung und Depression fast statisch vor sich hin (und ich disse hier niemanden, der oder die mit Depressionen kämpft! Es geht mir hier um Figurenentwicklung und ein bisschen Handlung!) und Baz, dessen Auseinandersetzung mit seinem Vampir-Status eigentlich einiges versprach, landete am Ende auch nicht viel weiter weg von dort, wo er in Teil zwei angefangen hatte.

Die Handlung war so blass, dass mir bis auf eine liebenswürdige Nebenfigur (Shepherd) und deren einigermaßen unterhaltsamen Weg zum Ziel wenig in Erinnerung geblieben ist. Wirklich. Da ist nichts hängengeblieben, außer dass ich irgendwann anfing, die weiblichen Figuren durcheinanderzubringen, weil sich einfach so wenig voneinander abhob. Verschwamm zu einer Soße, in der Simon jammerte, Baz haderte und die Mädels zumindest versuchten, voran zu machen.

Der Schluss ist mir als unausgegoren und unbefriedigend in Erinnerung geblieben, auch wenn ich euch hier ebenfalls keine Details mehr nennen kann. Von SnowBaz (jahaaa, das war mal so cool, dass es einen Ship-Namen gab!) brizzelnder Chemie ist wenig übrig geblieben am Ende. Die Magie war für mich verpufft – trotz eines wirklich tollen Hörbuchsprechers, der alles versucht hat. Es hat sich leider ausgesnowed.

3. Möchtegern-Dark Academia Thriller, der einfach nur nervt:

Meine Probleme mit diesem (Hör)buch fangen schon bei der völlig schiefgelaufenen deutschen Cover-Gestaltung an. „The Maidens“ ist ein Dark Academia Roman, der sich in einem alterwürdigen College abspielt und mit alter Mythologie zu tun hat (oder zumindest war das so angedacht). Spiegelt das deutsche, mit Kreisch-Pink gespickte Cover das für euch irgendwie wieder?! Gruuuselig.

Gruselig sollte dann auch der angebliche Mystery-Roman um eine Mord an einem College sein. Und der Klappentext erinnerte an Donna Tartt’s Die Geheime Geschichte oder M.L. Rio’s If we were Villains. So wurde The Maidens auch beworben. Große Vorschusslorbeeren also, und hohe Erwartungen!

Es stellte sich dann aber als ein unspannender Roman mit einer furchtbar auf die Nerven gehenden Hauptfigur heraus, einem derart Verdächtigen, dass er es auf keinen Fall sein konnte, und einem Schlusstwist, der nicht nur aus dem Hut gezogen war sondern auch mal wieder ein sehr negatives, klischeehaftes Bild auf Menschen mit mental health Problemen warf. Das Dark Academia-Gefühl blieb dabei fast komplett aus, und mit Mythologie hatte das auch nur am Rande zu tun.

Ich habe keine Ahnung, warum einige dieses Buch als atemberaubenden Academia Thriller bezeichnet haben oder es in die Vorauswahl für verschiedene Awards kam. Mich hat es auf ganzer Linie – vom Plot über die Atmosphäre bis zu den Figuren und zur Täter-Enthüllung – komplett enttäuscht. Ausgehört habe ich es nur wegen der beiden wirklich guten Sprecher*innen und weil ich wissen wollte, wer denn nun der Täter war. Vertane Zeit.

4. Wenn Romance versucht, auf ernst und lehrreich zu machen:

Ich bin vielleicht einfach nicht fürs Romance-Genre geschaffen. Ab und an habe ich Lust darauf, und manchmal klappt’s mit mir und dem Schmalz, aber diesmal? Fehlanzeige.

Wie gesagt, liebe (bzw. liebte) ich die Outlander-Romane. Da war es verlockend, es mal mit einem in den Highlands spielenden Romänchen zu versuchen, in dem eine Wissenschaftlerin versucht, im Auftrag eines wohlhabenden Herren Wölfe wieder in Schottland anzusiedeln. Und dabei kreuzen sich ihre Wege mit dem kriegsversehrten und unter PTSD leidenden Sohn ihres Auftraggebers. Spoiler-Alert (nicht wirklich): Es geht genauso aus, wie ihr euch denken könnt.

Es ist ja ein nobles Anliegen, wenn eine Autorin versucht, einer an sich vorhersehbaren, seichteren Liebesgeschichte einen ernsthaften Hintergrund zu verpassen. Hier ist das zum einen das ökologisch-biologische Unterfangen der Wiederansiedlung von wilden Tieren entgegen den Vorbehalten der bornierten und unwissenden Anwohner. Und zum anderen die aufkeimende Beziehung einer klugen, selbstbewussten Frau zu einem traumatisierten Mann mit einer körperlichen und seelischen Behinderung. Und Rena Fischer versucht es wirklich.

Ihr Plan, Klischees zu unterwandern, verfängt sich aber genau in jenen Klischees. Der abweisende, gut aussehende Kerl mit einem Problem wird am Ende – obwohl Fischer dauernd das Gegenteil postuliert – natürlich durch die Liebe zu einem besseren Menschen. Und die starke Frau, die sich nicht von so einem unfreundlichen, herablassenden Typen erobern lassen will, lässt natürlich genau das zu. Es ist am Schluss zwar kein gänzlich ungetrübtes Happy End, aber es ist eins, das von Anfang an vorauszusehen war. Das ist so, als würde man Schokoladenkuchen backen, aber dauernd betonen, dass es eigentlich keiner ist, weil die Schokolade fair und bio und zartbitter statt Vollmilch ist – es bleibt trotzdem Schoko.

Grundsätzlich habe ich ja kein Problem mit leichter Romance. Nicht mein Lieblingsgenre, aber manchmal brauche ich sowas auch und genieße das dann. Ich find’s aber nervig, wenn so darauf rum geritten wird, dass ein Buch ja viel mehr und viel ernster sei als einfach „nur“ Romance, weil da sehr bemüht und geradezu plakativ ernste Themen eingebaut werden, obwohl Grundtenor, Schreibstil und Endergebnis absolut Romance sind.

Denn das kommt dazu: Das ganze PTSD-Thema wird so in-the-face thematisiert. Und dann immer wieder dieses Info-Dumping, nach dem Motto: Das hat die Autorin gründlich recherchiert! Es ehrt sie ja, und sie will das auch wirklich ernst nehmen und vermitteln. Aber sorry, es wirkt so aufgesetzt. Gleiches gilt für die Behinderung von Nevis (er ist armamputiert). Mit Sicherheit hat Rena Fischer das alles gut nachgelesen, aber genauso fühlt sich das auch an: angelesen, und nicht authentisch. Würde mich ja mal sehr interessieren, ob da ein sensitivity reader drübergeschaut hat.

Gleiches gilt für die Wölfe. Ist ja ein sehr spannendes Thema, und ich habe über Wiederansiedlung schon andere Bücher gelesen (Lesetipp: „Bei den Wölfen“ von Sarah Hall), aber hier findet das bisschen, was man darüber lernt, als belehrendes Info-Dumping statt. Wie beim PTSD-Thema: Gut gemeint, aber nicht gut umgesetzt. Das kann man übrigens als Gesamtfazit zum Buch so stehen lassen: Ein netter Versuch, aber eben nur das.

Und eure Flops?

Welche Bücher (Hörbücher, Comics, Hörspiele, Graphic Novels…) haben euch dieses Jahr enttäuscht? Und warum? Habt ihr Bücher abgebrochen? Worüber habt ihr euch so richtig aufgeregt? Schreibt’s mir in den Kommentaren!

7 Gedanken zu “Meine Top Flops 2021: Bücher, die mich enttäuscht haben

  1. Janna | KeJasWortrausch 17. Dezember 2021 / 14:16

    Na wie gut das davon keines auf meiner Wunschliste steht. Ich müsste erstmal in den Rückblicken stöbern, um dir die Flops zu nennen. Diese Titel, wenn sie mich nicht arg picken aufgrund von fatalen Umsetzungen, bleiben nicht in meinem Köpfchen haften – brauch den Platz da oben für anderes ;)
    Aber ein Flop-Rückblick hat was, deswegen hatte ich damals auch an der Aktion Maria aka Buchdrache teilgenommen, war zu reizvoll hehe. Falls du mal luschern willst: https://kejaswortrausch.de/buchshit-top-5-kann-jeder/

    Hab einen muckeligen Start ins Wochenende!

    • papercuts1 17. Dezember 2021 / 15:48

      Hallo Janna!

      Hab direkt mal in den “Buchsh*t”-Artikel reingeguckt. Finds gut, wie du sorgfältig begründest und auch kritisch mit deiner eigenen Kritik umgehst. Sehr wichtig! (Und bei “Opferzeit” stimme ich dir total zu!)
      Mit bleiben Bücher, die mir nicht gefallen haben, auch schlechter im Kopf hängen. War bei denen hier ja auch schon ein bisschen der Fall.
      Ich warte eigentlich noch darauf, dass mich irgendein wütender Outlander-Fan in Stücke reißt, aber anscheinend habe ich mich versöhnlich genug ausgedrückt. Ist ja immer eine Gradwanderung.
      Danke fürs Vorbeischauen, und dir auch ein muckeliges Wochenende!

      • Janna | KeJasWortrausch 19. Dezember 2021 / 12:04

        ach fein das du direkt stöbern warst und lieben dank für den kompliment an meinem beitrag *-* und ja, kritik an büchern kann einen shitstorm af sich ziehen, von leser:inen und/oder autor:in – zweiteres ist mir schon passiert, war dezent sprachlos! denn ich behaupte von mir kritik äußern zu können, ohne persönlich zu werden und wer bücher veröffentlicht muss eben damit auch leben

      • papercuts1 30. Dezember 2021 / 15:52

        Einen Autoren-Shitstorm hatte ich auch schon mal, und auf eine eigentlich gute Rezension mit 8 von 10 Punkten! Das war aber auch ein Autor, der für seine Empfindlichkeit unter Bloggern bekannt ist.
        Auf Twitter/FB bin ich vor Jahren mal in einen sehr feigen nonmention-Shitstorm geraten (von Leser*innen bzw. einer anderen Bloggerin) mit einer Rezension von mir, und dabei habe ich so einiges gelernt. Gehe inzwischen sehr viel souveräner mit sowas um. Und mal ehrlich: Gut begründete Negativ-Kritiken sind manchmal spannender zu lesen als die x-te „Das war total super“-Kurzkritik, oder nicht?

        Wünsche dir einen guten Rutsch!

        Ute

      • Janna | KeJasWortrausch 2. Januar 2022 / 15:44

        Ehrlich? Ich kann verstehen, wenn Kritik unter die Haut geht, aber Empfindlichkeiten haben da, wenn die Kritik gut und sachlich ist, einfach nichts verloren. Wer nicht mit Kritik umgehen kann, sollte nicht in der Öffentlichkeit stehen … und ja, ein guter Rant kann sehr unterhaltsam sein (=

  2. Miss Booleana 9. Januar 2022 / 10:49

    Um die Outlander-Reihe bin ich ewig rumgeschlichen, aber ich fürchte, dass wird nix … ich bin eh keine begeisterte Reihen-Leserin. Bevor ich deine Updates auf Twitter sah, ging ich sogar davon aus, dass die Reihe abgeschlossen wäre. XD Oh je … . Nichts für mich, danke für die Warnung.

    Ich kann mir vorstellen, dass diese sehr langen, sehr alltäglichen Darstellungen so ein Comfort-Character-Hort sein kann, für diejenigen, die die Reihe vergöttern. Sowas habe ich auch in anderen Franchises oder Welten. Aber für Leute wie mich, die eh ungern Reihen lesen, wäre das unaushaltbar. So bleibe ich dann an der Serie dran. Und selbst da fand ich in Season 5 schon vieles „nicht so relevant“.

    Für mich war überraschenderweise das Buch „Der Unsichtbare“ von H.G. Wells, der Dauer-Bestseller „Das Café am Rande der Welt“ und „Die vierzig Geheimnisse der Liebe“ Flops. Letzterer eigentlich auch nur was den einen von zwei Handlungsteilen betrifft. Mehr verrät mein Rückblick, zugegebenermaßen etwas länglich. Das mache ich dieses Jahr wohl mal anders …

    • papercuts1 9. Januar 2022 / 20:36

      Tja, das ist so eine Sache mit Outlander. Die ersten drei Bücher fand ich ja richtig packend. Danach… naja. Du hast recht: viele hardcore fans lieben diesen domestic bliss auf Fraser’s Ridge. Denen wird es einfach nicht langweilig, den Frasers beim Beeren sammeln oder Tischlern zuzuschauen. Mir schon.

      Jedenfalls finde ich, ab Buch 4 kann man sich die Bücher eigentlich sparen und stattdessen die Serie anschauen. Obwohl auch die inzwischen lahmt, was aber eben an der immer handlungsärmeren Vorlage dient.

      Solche pseudo-philosophischen Lebensratgeber wie der von Streckely sind mir schon immer suspekt. Ich kann mit sowas generell wenig anfangen. Eine Kollegin rennt mir seit Jahren mit den Büchern hinterher, aber mir hat schon ein Interview gereicht, das ich gelesen habe. Zu viel aufgepumpte Weisheit von jemandem, der für sich einen Weg gefunden hat und meint, der müsste jetzt für alle funktionieren. Und er mixt das noch mit altbekannten Mantras und Rat, den man so oder ähnlich schon zigmal woanders gehört hat. Nein danke.

      Hab deinen Rückblick auf dem Blog vorhin auch gelesen und dir ein paar Zeilen hinterlassen. Auch zu “Die Vierzig Geheimnisse der Liebe”, das ich sehr mochte.

      Danke fürs Vorbeischauen!

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