Rezension: ‚Days of Blood and Starlight‘ (Daughter of Smoke and Bone #2)

Days of blood and starlightTitel: ‚Days of Blood and Starlight‘ (Daughter of Smoke and Bone #2)

(dt. Titel: ‚Days of Blood and Starlight: Zwischen den Welten‘, erscheint im September 2013)

Autorin: Laini Taylor

Sprache: Amerikanisch

Sprecherin: Khristine Hvam

Format: Audio-CDs

Länge: ca. 15 Std 23 min (ungekürzt)

Hörprobe

‚It wasn’t disgust she felt for Karou, not anymore; it was indignation. Incredulity. A man like Akiva crosses worlds to find you, infiltrates the enemy capital just to dance with you, bends heaven and hell to avenge your death, saves your comrade and kin from torture and death, and you send him off looking gut-punched, diminished, carved hollow?‘

Days of Blood and Starlight — Laini Taylor

Inhaltsangabe:

Nach den Ereignissen von DAUGHTER OF SMOKE AND BONE finden sich Karou und Akiva in zerrissenen Welten wieder: Beide gelten als Verräter in den eigenen Reihen, und nach dem Öffnen der Portale kämpfen Engel und Chimaera einen blutigen, gnadenlosen Krieg. Akiva ist verzweifelt, und Karou kann ihm nicht verzeihen, was er getan hat. Die Chimaera stehen kurz vor der Ausrottung – wäre da nicht Karou und alles, was sie von ihrem Ziehvater gelernt hat…

Hin- und hergerissen zwischen den Fronten und machtgierigen, zwielichtigen Herrschern auf beiden Seiten, müssen sich Akiva und Karou entscheiden: Vergeltung oder Vergebung?

Zum Hörbuch:

DAUGHTER OF SMOKE AND BONE hatte mich mit einem unheilvollen Cliffhanger zurückgelassen. Statt aber sofort Aufklärung zu schaffen, beginnt das Sequel mit einer eher komödiantischen Szene in Prag, wo Khristine Hvam die so herrlich von ihr gesprochene Zuzana auftrumpfen lässt. Es ist ein stimmungsvoller, munterer Einstieg, der trotzdem unterschwellig Endzeitstimmung und Gefahr vermittelt.

Auch danach gibt es keine lineare Wiederaufbereitung dessen, was in den 48 Stunden geschehen ist, die – so erfahren wir nebenbei – seit dem Ende von DAUGHTER OF SMOKE AND BONE vergangen sind. Häppchenweise, aus der Situation heraus, verflochten mit viel Reflektion und bruchstückartigen Erinnerungen der Hauptfiguren, können wir uns nur allmählich einen Reim auf das machen, was wir vorfinden. Was Karou’s Situation angeht, finde ich das etwas anstrengend. Mir wäre es lieber gewesen, nicht so viel Zeit mit dem Zusammensetzen von Puzzlestücken zu verbringen, und mich stattdessen emotional mehr auf Karou einlassen und sie verstehen zu können. Andererseits sorgt das anfängliche Rumrätseln für Spannung und eifriges Dauerhören, um mehr zu erfahren.

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