„A Tale of Two Cities“ von Charles Dickens

Klassiker, so stelle ich immer wieder fest, liest man am besten gemeinsam. Mit anderen Leser*innen zusammen in eine andere Zeit einzutauchen, jeder mit einem anderen Stück Wissen über das Buch, die Epoche, den/die Autor*in im Gepäck – das macht die Sache runder, und die Diskussionen, die unweigerlich online entstehen, sind immer bereichernd. Und die Emotionen erst!

„A Tale of Two Cities“ von Charles Dickens, geschrieben 1859, haben wir zu dritt gelesen, und zwar in der wunderschönen leinengebundenen Ausgabe von Penguin Classics: Vorgeschlagen hatte es meine Musketier-Buddy-Leserin @vgriffindor, und dazu gestoßen ist @phantasienreise, mit der ich bereits gemeinsame #TeamDickens Erfahrung durch „Oliver Twist“ hatte (und #TeamTolstoi Erfahrung mit „Krieg und Frieden“ – @Liedie, du fehlst!)

Im Gegensatz zu „Oliver Twist“ hatte ich keine Ahnung, worum es in diesem Dickens-Roman ging. Ein vorsichtiger Blick in die Inhaltsangabe sprach von einer Geschichte, die sich in London und Paris zur Zeit der französischen Revolution abspielt. Goodreads munkelte etwas von der Geschichte einer Familie, von einem blutdürstigen Unmenschen und von einem Antihelden. Aha. Das eigentliche Vorwort in meiner hübschen, leinengebundenen Penguin Classics Ausgabe übersprang ich aus leidvoller Erfahrung. Warum nur wird in Klassiker-Introductions IMMER gespoilert, was das Zeug hält?! Gehen die davon aus, dass jeder das schon einmal gelesen hat? Oder die Geschichte und deren Ausgang von irgendwoher schon kennt? Der armen @phantasiernreise ist genau das hier leider passiert, während die Lektüre für @vgriffindor ein Re-Read war. Ich war somit die einzige, die überhaupt nicht wusste, was auf sie zukam.

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