Rezension: ‚The Graveyard Book‘ von Neil Gaiman

Titel: ‚The Graveyard Book‘
(dt. Titel: ‚Das Graveyard Buch‘)

Autor: Neil Gaiman

Illustrator: Dave McKean

Sprache: Englisch bzw. Deutsch (Hörbuch)

Format: Taschenbuch bzw. Download von audible.de

Länge: 360 Seiten bzw. 5 Std 27 min

‚It takes a graveyard to raise a child.‘
(Klappentext)

Inhaltsangabe (von amazon.de):

Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird.
Zum Buch:
Ja, genau: THE GRAVEYARD BOOK ist ein Kinderbuch. Aber, hey – es ist nie zu spät für eine glücklich-gruselige Kindheit, oder? Und ab und an test-lese ich auch gerne Bücher, die ich meinen Kindern vorsetzen möchte. Außerdem taucht Neil Gaiman’s preisgekrönte Schauermär für Kids trotz der zwei Jahre, die es schon auf dem Buckel hat, immer wieder in Blogs und Empfehlungen auf. Ein junger ‚Klassiker‘ also, und die sollte man doch kennen!
Die Inhaltsangabe stimmt schon, umschifft aber ein bisschen das, worum es eigentlich geht: Nicht die Jagd des Mörders auf Nobody Owens (das ist eher eine Rahmenhandlung), sondern Bod’s Aufwachsen auf dem Friedhof. Ist der beängstigende Anfang erst einmal überwunden (und Kinder wird das Mord-Szenario wirklich mit ihren Verlustängsten konfrontieren!), erzählt das GRAVEYARD BOOK in abgeschlossenen Kapiteln kleine Geschichten. So findet Bod eine Freundin, entdeckt die furchteinflößenden Sleer in einem Hünengrab, schlägt sich mit Ghoulen herum, wird mit den ‚Freuden‘ des Außenseitertums in der Schule konfrontiert und macht eine fälschlich verurteilte Hexe glücklich. Und mehr.
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