Rezension: ‚ The Weird Sisters‘ von Eleanor Brown

Titel: ‚The Weird Sisters‘

(dt. Titel: ‚Die Shakespeare-Schwestern)

Autorin: Eleanor Brown

Sprache: Englisch

Format: eBook

Seitenzahl Printausgabe: 385

„Wyrd“ means fate. And we might argue that we are not fated to do anything, that we have chosen everything in our lives…

Inhaltsangabe (amazon):

Rosalind, Bianca und Cordelia: Die drei Schwestern, von ihrem exzentrischen Vater liebevoll nach Shakespeare-Figuren benannt, verbindet die Liebe zum Lesen. Darüber hinaus könnten sie jedoch unterschiedlicher nicht sein: Rose, die Vernünftige, die den Mann ihrer Träume gefunden hat, aber dem Abenteuer der großen Liebe nicht traut, Bean, die in New York ein Leben in Glanz und Glamour führt, und Cordy, das Nesthäkchen, das nicht erwachsen werden will und ziellos durch Amerika vagabundiert. Eines Sommers kehren Rose, Bean und Cordy nach Hause zurück, in die öde Kleinstadt im Mittleren Westen. Die anfängliche Freude über das Wiedersehen währt nur kurz, denn nicht nur das Temperament der Schwestern, auch deren unterschiedliche Lebensvorstellungen prallen aufeinander. Und als nach und nach die wohlgehüteten Probleme der jungen Frauen ans Tageslicht kommen, wird die familiäre Harmonie auf eine harte Probe gestellt.

Zum Buch:

Für einen Shakespeare-Groupie wie mich war es klar, dass dieses Buch gelesen werden musste. Lasst mich aber direkt eine Entwarnung geben: Man kann das Buch auch gut lesen, ohne jemals ein Werk des Barden gelesen oder auf der Bühne gesehen zu haben. Kennt man Shakespeare, bereiten einem die Parallelen zu dessen Figuren nur einfach zusätzlich Freude. Und – als Zwischenlösung – mal eben nachschlagen, was es mit den Namen der Schwestern auf sich hat, ist kein großer Aufwand und macht vielleicht sogar neugierig auf mehr.

Die Inhaltsangabe fasst es schon gut zusammen: Hier kommt ein Roman über drei sehr unterschiedliche Schwestern, die sich nach langer Zeit wieder sehen und miteinander arrangieren müssen. Dazu noch in Krisenzeiten: Nicht nur geht es um die kranke Mutter, sondern jede der drei steckt tief in eigenen Problemen. Erschwerend ist das Zusammenleben mit einem hoch intellektuellen Vater, der fast nur mit Shakespeare-Zitaten kommuniziert und in Büchern lebt, mit der Realität aber nicht sonderlich gut zu Fuß ist.

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